Die paneuropäische Plattform „Clover“ verbindet Finanzierung, KI-gestütztes Workflow-Management, Beschaffung und Energieoptimierung. Vor allem Installationsbetriebe profitieren von dieser Software- und Finanzierungsplattform.
Neben offenen Finanzierungsfragen gelten vor allem fragmentierte Abläufe bei Installationen als größte Hemmnisse potenzieller PV-Projekte. Eine neue Plattform bietet dafür ab sofort eine Lösung. Sie standardisiert Angebot, Projektsteuerung und Dokumentation für PV, Speicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur und koppelt das mit planbaren Finanzierungslösungen für Haushalte.
Damit können vor allem kleinere und mittlere Installationsbetriebe Projekte rund um Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur effizienter abwickeln und Privathaushalten gleichzeitig ein passendes Finanzierungsmodell anbieten.
Im Kern adressiert Cloover einen Engpass, der den Ausbau dezentraler, erneuerbarer Energielösungen in Einfamilienhäusern häufig bremst: Viele Handwerksbetriebe arbeiten nach wie vor mit hohem manuellem Aufwand und nur geringer Automatisierung durch Software – vom ersten Angebot über die Materialbestellung bis zu Übergabe und Dokumentation. Gleichzeitig scheitert der Umstieg auf Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen in Haushalten oft an der Finanzierung: Hohe Einmalinvestitionen und sich ständig ändernde Förderprogramme führen zu langen Entscheidungsprozessen und verzögern oder verhindern Projekte, obwohl die Nachfrage und der Bedarf vorhanden sind.
Die Software bündelt die Herausforderungen von Handwerksbetrieben und Hausbesitzern in einem durchgängigen Prozess. Installationsbetriebe erstellen standardisierte Angebote, dokumentieren Projektschritte digital und steuern die Abwicklung strukturiert. Parallel stehen Finanzierungslösungen für Endkunden zur Verfügung, sodass Haushalte nicht getrennt bei Banken oder Förderstellen starten müssen, sondern früh einen Überblick über die leistbare Umsetzung erhalten. Das beschleunigt Entscheidungen, sorgt für Transparenz und reduziert Reibungsverluste zwischen Planung, Finanzierung und Installation.
Österreich als Teil der europäischen Expansionsstrategie
Der Markteintritt in Österreich ist Teil der europäischen Wachstumsstrategie von Cloover und wird durch eine kürzlich abgeschlossene Finanzierung ermöglicht. Das Unternehmen hat sich eine Series-A-Finanzierung über 22 Millionen US-Dollar sowie eine Fremdkapitalfazilität in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar gesichert; ergänzt wird dies durch eine 300-Millionen-Euro-Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF). Insgesamt belaufen sich die Kapitalzusagen damit auf 1,222 Milliarden US-Dollar.
Den Aufbau und die Leitung des Österreich-Standorts übernimmt Sebastian Dorfer. In den kommenden Wochen wird das Wiener Büro schrittweise ausgebaut werden, um Vertrieb, Partnerbetreuung und operative Umsetzung hierzulande zu stärken.






