Zeit ist Geld. Dieser Logik folgt der SHK-Großhändler Holter nun mit dem Spatenstich eines vollautomatisierten Kleinteilelagers. Es verspricht einen rascheren Zugriff auf alle Artikel durch das Prinzip „Ware zur Person“ und die Minimierung von Fehlern bei der Kommissionierung.
Das wichtigste Asset eines Großhändlers ist bekanntlich eine durchdachte Logistik. Holter investiert daher in Wels in ein neues automatisiertes Kleinteilelager und reduziert damit seine Lagerfläche für Kleinteile von rund 2.200 auf etwa 800 Quadratmeter.
Erforderlich wurde dieser Schritt vor allem aufgrund der steigenden Sortimentsvielfalt sowie dem zunehmende Fachkräftemangel. Das neue AutoStore-System, das nach dem Ware-zur-Person-Prinzip arbeitet, soll ab Herbst nächsten Jahres die benötigten Artikel per Roboter zur Verfügung stellen. Derart werden Mitarbeiter von langen Wegstrecken entlastet und können sich auf die Steigerung der Servicequalität konzentrieren. Die Bauzeit beträgt rund 12 Monate, das Investitionsvolumen liegt bei 12 Millionen Euro.
„Mit dem AutoStore investieren wir nicht nur in modernste Logistik, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens. Wir glauben an den Standort Wels, an den Wirtschaftsstandort Österreich und an die Zukunft unserer Branche. Mehr Produktivität bedeutet für uns, auch in den kommenden Jahrzehnten ein verlässlicher Partner für unsere Kunden und ein starker Arbeitgeber zu sein, gerade in einer Zeit, in der die Energie- und Wärmewende enorme Chancen eröffnet“, betont Holter Geschäftsführer Markus Steinbrecher.
Mit dem neuen AutoStore-System setzt Holter auf schnelle und selbstoptimierende Prozesse in der Intralogistik. Echtzeit-Bestandsverfolgung und automatisierte Abläufe ermöglichen künftig besonders präzise Einlagerungs- und Kommissionierprozesse.






