Seit Ende letzten Jahres lenkt bekanntlich Anton Berger (55) als Bundesinnungsmeister die Geschicke der der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker. SHK-AKTUELL hat ihn am Rande der Energiesparmesse zur Nachjustierung des Ausbildungslehrplans befragt.
Warum wurde die Ausbildungsreform notwendig, Herr Bundesinnungsmeister?
Aus der bisherigen Bezeichnung „Installations- und Gebäudetechniker“ wird der neue Ausbildungstitel „Installations- und Energietechnik“, der somit bereits im Namen die elementare Bedeutung des Lehrberufs für eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit tragen soll. Dafür war es jedoch erforderlich, den alten Lehrplan zu „entstauben“ und Bereiche wie unter anderem etwa „Dampf“ wegzulassen.
Noch liegt das ausgearbeitete Papier bei den Sozialpartnern. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die endgültige Verabschiedung nur noch eine Formsache sein dürfte und bereits für das nächste Schuljahr in die konkreten Berufsschulpläne transferiert wird.
Ab dann soll der Lehrberuf ein halbes Jahr kürzer sein (= 3,5 Jahre). Auf das zweijährige Grundmodul folgt das Hauptmodul „Wasser und Wärme“ in dem der Lehrstoff „Gas-/Sanitärtechnik“ sowie Heizungstechnik integriert sind. Neben dem alternativen Hauptmodul „Lüftung“ wird es nur noch das optionale Spezialmodul „Steuerungs- und Regelungstechnik“ geben.
Nachdem sich seit der letzten Reform, die immerhin schon fast 20 Jahre her ist, technologisch und umweltrechtlich enorm viel geändert habe, wurden die Ausbildungsschwerpunkte entsprechend neu ausgerichtet und der zeitgemäßen Technik (Digitalisierung, Energieeffizienz, …) angepasst.
Alle Infos über die Ausbildung zum Installateur gibt es hier: ikarriere





