Wie der ORF berichtet, hat die Wiener Polizei Betrügereien durch mehrere Installationsfirmen aufgedeckt. Der Schaden beträgt rund 1,2 Millionen Euro.
Die Beschuldigten, die im Osten Österreichs aktiv waren, sollen unter anderem bei Wartungen von Thermen und Gasheizungen nicht notwendige Reparaturen durchgeführt und den Austausch von Geräten veranlasst haben.
Nach den Insolvenzen einzelner Unternehmen sollen jeweils neue Firmen gegründet und Vermögensbestandteile verschoben worden sein. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wurden von der Staatsanwaltschaft Wien eine Festnahmeanordnung sowie Hausdurchsuchungen und Sicherstellungen angeordnet. Der Hauptverdächtige, ein 31-Jähriger mit österreichischer Staatsbürgerschaft, verweigerte die Aussage und wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Die anderen drei Verdächtigen – ebenfalls österreichische Staatsbürger und wie der Hauptbeschuldigte in Wien wohnend – wurden auf freiem Fuß angezeigt. Weitere Ermittlungen laufen.






