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EWP: Guter Wurf, oder zahnloser Kompromiss?

von Christian Klobucsar
13. Dezember 2023
in Heizung
Foto: Wilfried Pohnke/Pixabay

Foto: Wilfried Pohnke/Pixabay

Dieser Tage wurde das „Erneuerbare-Wärme-Paket“ beschlossen. Herausgestrichen wurde dabei der verpflichtende Tausch von Öl- und Gasheizungen für bestehende Gebäude. Die ambitionierten Ziele der Bundesregierung sollen nun ausschließlich mittels Förderungen erreicht werden.

Bis vor kurzem war im Konzeptpapier für den EWP-Regierungsbeschluss noch der verpflichtende Tausch von Ölheizungen bis 2035 und von Gasheizungen bis 2040 als zwingend festgeschrieben. Dies ist jetzt vom Tisch. Als Kompromiss wurden Förderungen festgemacht, die 75 Prozent der Kosten einer neuen nachhaltigen Heizung übernehmen.

Förderungen im Detail
Wer von einem fossil betriebenen Heizsystem auf einen Nah- oder Fernwärmeanschluss, eine Wärmepumpe oder Biomasseheizung umsteigt, erhält eine recht großzügige Förderung. Und zwar nicht nur für die Gerätekosten selbst, sondern auch für die Planung und Errichtung bis hin zu Demontage und Entsorgung der Altanlage. Bis zu 75 Prozent der Gesamtkosten sind so von der öffentlichen Hand abzuholen. Beispielsweise kann dies etwa bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe 23.000,- Euro ausmachen. Mittels der Initiative „Sauber heizen für alle“ erhalten einkommensschwache Haushalte, konkret das unterste Einkommensdrittel, sogar bis zu 100 Prozent der Kosten für eine neue Heizung ersetzt. Bei einem Einpersonenhaushalt wurde dafür als jährliche Einkommensgrenze 22.848,- Euro festgemacht.

Im Gespräch mit dem Standard zeigt sich Austria Email-CEO Martin Hagleitner von dieser Entscheidung enttäuscht. Er sehe die Energiewende als großes Vorhaben, das nicht nur mit Förderungen zu realisieren sei. Vielmehr brauche es dazu „einen übergreifenden Mix an Instrumenten“. So sei es laut Hagleitner etwa fraglich, ob beispielsweise Vermieter ohne Anpassungen im Wohnrecht, also lediglich durch Förderungen, auch wirklich in den Heizungstausch investieren werden, da ja ohnehin die Mieter die laufenden Heizkosten zu tragen haben.

Bestätigt wird diese Skepsis durch die zuletzt deutlich zurückgegangenen Förderanträge für den Heizungstausch. Mit Stichtag 11. Dezember wurden lediglich 31.598 Anträge im Rahmen der Sanierungsoffensive „Raus aus Öl und Gas“ gestellt. Im Vorjahr waren es um diese Zeit bereits weit über 50.000 Tauschwillige.
Hagleitner: „Die jetzt gesetzten Maßnahmen der Regierung werden nicht ausreichen, um die Wärmewende zu realisieren.“

Weiterführende Infos gibt es im Klimaschutzminsterium (www.bmk.gv.at) oder auf der eigens aufgesetzten Website https://kesseltausch.at

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